Folge 12 Sugar Daddies - wie war das noch mal mit dem Zucker?
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir als Hausarzt und Labormediziner über die süßen Seiten und die Tücken der Blutzuckermessung. Wir werfen einen kritischen Blick auf Diabetesdiagnostik, diskutieren die Grenzen von HbA1c, OGTT und Fructosamin und räumen mit Mythen rund um Nüchternwerte und Messmethoden auf. Dabei teilen wir Praxiswissen, Anekdoten und wissenschaftliche Hintergründe – mit einem Augenzwinkern und viel Erfahrung aus dem Alltag. Wir zeigen, warum kein Wert perfekt ist, wie Messfehler entstehen und was wirklich zählt, wenn es um Prävention und Früherkennung geht. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, warum der Blutzucker manchmal mehr über unser Leben verrät als uns lieb ist!
Labors.at
Die Laborakademie - noch mehr Fortbildung in Film Ton und Schrift
Patrick Reichel am Werken:
Gruppenpraxis Sierndorf Schachner.Reichel.Luksch
https://www.weindoktor.at/ordination/
Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG)
American Diabetes Association (ADA)
United States Preventive Services Task Force (USPSTF)
https://www.uspreventiveservicestaskforce.org/
HbA1c (Langzeitblutzucker)
https://de.wikipedia.org/wiki/Glykoh%C3%A4moglobin
Oraler Glukosetoleranztest (OGTT)
https://www.gesundheit.gv.at/leben/diagnose/ogtt-glukosetoleranztest.html
Fructosamin (Glykosyliertes Albumin)
https://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/f/Fructosamin.htm
Kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM)
https://www.diabetesde.org/leben-mit-diabetes/technik/continuous-glucose-monitoring-cgm
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:05: Blutzbrüder, neue Folge.
00:00:08: Sugar Daddies & Sweethearts, Blutzuckermessung – alles easy oder vielleicht auch nicht ganz so einfach?
00:00:16: Hallo liebe Hörerinnen und Hörern!
00:00:17: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts BlutzBrüder.
00:00:22: in diesem Podcast sprechen ein Land aus und ein Labor Mediziner über das Leben und die inneren Werte des Menschen.
00:00:27: Mein Name ist Georg Endler ich bin seit über twenty-fünf Jahren Labormediziner und ich darf in diesen Podcast hier für das Labor-Satte-Fachheit-Sateam etwas über Laborwerte erzielen.
00:00:37: und mir gegenüber sitzt Patrick Reichel
00:00:39: Hausarzt aus Leidenschaft und Tätigen einer Gruppenpraxis in Sierendorf, in der Nähe von Stokkarau.
00:00:45: Und heute sprechen wir über die süßen Dinge des Lebens, über das was jeder von euch schon einmal hatte Blutzugermessungen, was tausendmal am Tag gemacht wird und über die Dinge, die vielleicht doch nicht so einfach sind.
00:00:56: Vorher eine kleine Werbung und Interessenkonflikte.
00:01:00: Dieser Podcast wird euch zur Verfügung gestellt von der Gruppenpraxis Labor SAT, einer Wiener Gruppen praxis für Labormedizin.
00:01:05: Und wir sind stolz darauf unseren Kundinnen und Patientinnen das ganze Spektrum der Labordiagnostik anbieten zu können, zu einer besten möglichen Qualität.
00:01:14: Das Fahrrad sind diesen Laborverdienen natürlich.
00:01:16: auch.
00:01:16: ich meine Brötchen hier mit der Durchführung von Laborwerten.
00:01:20: Patrick Reichel hingegen
00:01:22: Hatten nicht wirklich einen der finanziellen Zugewehnt durch vermehrte Bestimmung von Laborparamitern.
00:01:27: Ich verdiene meine Brötchen durch einen Kassenvertrag für alle Kassen
00:01:31: Als allgemein Mediziner und als Landbader Insirndorf Werbungende.
00:01:39: Lieber Patrick, ich glaube als Allgemeinmediziner hast du natürlich Diabetes im Kleinhirn Und das ist das was du tagtäglich bei deinen Patienten perfekt behandelst und das kennst du alles.
00:01:51: Und ganz kurz für unsere Hörerinnen und Hörern, es gibt ja bekanntlich zwei Arten von Diabetes.
00:01:57: Also zwei wichtige Arten.
00:01:58: Es gibt hundert andere die etwas seltener sind.
00:02:02: Entweder man hat einen Mangel an ein Blutzuckersenk in Hormon.
00:02:06: Wir haben nur einen Hormone aus dem Blutzucker senkt das Insulin und viele Hormonen, die den Blutzugger steigern.
00:02:12: Das ist gut so sonst wären wir dem Sebelzantiger nicht davon gelaufen damals weil der Energiestoffwechsel dann nicht ausgereicht hätte und werden sozusagen aus dem Gmbul verschwunden.
00:02:24: Und das eine Blutzuckersenken, der Hormon ist bekanntlich das Insulin, dass im Bankeras gebildet wird.
00:02:30: Es gibt zwei Hauptformen von Diabetes.
00:02:33: Entweder man hat einen Insulinmangel,
00:02:35: d.h.,
00:02:35: man hat zu wenig von diesem Insulin aus verschiedenen Gründen.
00:02:39: Meistens ist es eine Autoimmunerkrankung.
00:02:41: Das ist der sogenannte Diabetes Typ I der in einer Jugendhoft auftritt und den Diabetes Typ II, wo der Körper anfänglich genug Insulin produziert.
00:02:50: Aber die Körperzellen bereits aufgrund von Lebensstil, Genetik und sonstigen Umständen nicht mehr mehr Glucose aufnehmen können.
00:03:00: Weil
00:03:00: irgendwann nochmal den Parkreis die Booster ausgeht und er sagt ich kann nicht mehr.
00:03:05: Und auch den Zellen nach der dritten Sache dort, da irgendwann einmal schlecht wird haben wir den sogenannten Diabetes Typ II, der beginnt sozusagen mit einer sogenannten Insulinresistenz.
00:03:16: Und auch die klassische Diagnostik ist mittlerweile international recht gut vereinheitlich – mit einigen Ausnahmen natürlich.
00:03:26: und Diabetes ist sozusagen ein dauerhafter erhöhter Blutzuckerspiegel.
00:03:30: Wann spricht man davon?
00:03:31: Entweder wenn eine Glucose zweimal hintereinander über den Wert von Zweihundert gegangen ist egal ob nüchtern oder nicht oder wenn man zweimal hinterein an eine Nüchternglykose über undundzechsundzwanzig Milligramm Proteziliter hat.
00:03:45: Oder, wenn der Glykosetoleranz testt – über den werden wir noch plaudern – erhöht ist?
00:03:52: Oder wenn der Patient einen erhöhten Langzeitzucker hat, das sogenannte HWNC?
00:03:57: Und auch da werden wir ein bisschen über die Limits- und die Unschärfen plauderen!
00:04:00: Da freue ich mich schon, dass der Labormediziner mit dem Land aus ein bisschen aneinander gerät.
00:04:07: In der Praxis ist er eigentlich alles einfach.
00:04:09: Nur beim Blutzucker muss man unterscheiden, was mäßig und wie mäßigt.
00:04:13: Jeder hat ja schon mal eine Blutzuckermessung.
00:04:15: Man weiß das kann man aus der Fingerbeere machen.
00:04:18: Da misst man sozusagen aus dem Kapilarblut.
00:04:20: Das ist ein elektrochemisches Verfahren.
00:04:23: Und da mäße ich grundsätzlich etwas anderes als zum Beispiel aus der normalen Blutabnahme oder aus der Vene, weil ich messe hier... Eine Mischung aus arteriellen und venösen Blut.
00:04:32: Im arterielen Blut habe ich eher einen hohen Glucose-Spiegel im Venösenblut, das zum Herzen geht.
00:04:37: Sollte schon niedrigere Glucoses sein als wenn der Patient nicht nüchtern, es gibt einen Unterschied.
00:04:42: Und ich messe aus einer Mischungen aus Blutzellen und Blutflüssigkeit dem Serum.
00:04:47: Das heißt, ich messte da etwas grundsätzlich anderes als aus der Wiener wo ich nur aus dem Serom messe und eigentlich nur venöses Blut hab'.
00:04:55: Entsprechend aus der Fingerbeere habe ich auch erlaubte Schwankungen von circa zwanzig Prozent.
00:05:00: Das heißt, ich kann nicht wirklich zwischen dem Blutzuckerspiegel von hundert oder hundertzwanzig unterscheiden.
00:05:07: und das heisst für die Diabetesdiagnostik reicht es nicht.
00:05:10: Für die Therapie ist es natürlich ein toller Marker wenn ich wissen will wo steht der Patient ungefähr weil das in zwei Minuten fertig ist.
00:05:17: Im Labor messen wir enzomatisch aus der Wehne.
00:05:20: Was kann da schief gehen?
00:05:22: Das ist ein relativ genauer Wert.
00:05:24: Es hat aber den Nachteil, wenn das Blut länger steht bevor es ins Labor kommt, metabolisieren die roten Bluttkörperchen und die Glucose.
00:05:32: Und der Blutzuckerwert sinkt dann um etwa sieben Prozent pro Stunde.
00:05:36: Das heißt, wenn dieses Blut irgendwo über Nacht steht und man will am nächsten Tag einen Blutzucher bestimmen, misst man entweder Hausnummern oder sehr niedrige Werte und kann sich dann wundern, dass der Patient noch lebt.
00:05:47: Das ist einfach präanalytisch bedingt.
00:05:49: das heißt in einem von zwei Stunden muss die Probe zentrifugiert werden oder ich verwende eine spezielle Substanz einen Glucose Stabilisator damit es eben nicht passiert.
00:05:59: sonst habe ich da wie gesagt falsch niedrige Werte.
00:06:02: d.h.
00:06:02: alle Werte haben Vor- und Nachteile die sozusagen Messmethoden bedingt sind.
00:06:07: Und Vorsicht beim Blutzuckerster.
00:06:09: Fingerbäre.
00:06:09: wir haben das immer wieder.
00:06:11: Honig Hältige Body Lossions Hipgläschen, die am Finger geleben machen herrlich erhöhte Werte.
00:06:17: Ja
00:06:18: oder vorher einen guten Krapfen gegessen zu haben und sich die Hände nicht gut gewaschen.
00:06:22: Richtig!
00:06:22: Also auch der Staubzucker wird mitgemissen.
00:06:26: Aber die honighältige Bodilotion hatten wir schon öfters.
00:06:28: Die ist durchaus spannend.
00:06:32: Vorsicht, jeder dieser Werte hat Vor- und Nachteile.
00:06:34: Man sollte auch immer ein bisschen im Hinterkopf halten.
00:06:37: Das ist sozusagen ein Thema.
00:06:39: Das Zweite ist was heißt nüchtern?
00:06:41: Nüchtern heißt zwölf Stunden nichts essen, nichts trinken.
00:06:44: Wasser ist natürlich erlaubt aber bitte kein Kaffee.
00:06:47: und zwei Stunden vor Beginn der Blutzuckermessung von Blutabnahme bitte keine Rauchopfer in Form von diversen Dämpfen die man einatmet mit oder ohne e-Zigarette.
00:07:00: Was passiert, wenn man sehr lange nüchtern ist?
00:07:02: Dann steigt der Blutzucker wieder bei der Körper irgendwann einmal in die Koneogenese kommt.
00:07:06: Das heißt...
00:07:07: Genau!
00:07:08: Das ist eine sehr häufige Frage, wo die Leute kommen und sagen, das gibt's ja nicht.
00:07:12: Jetzt habe ich so lange nichts gegessen oder jetzt hab' ich so einen hohen Blutzeug an, dann erklärt man den Mädchen und sagt ihnen, na Gott sei Dank, stellen Sie ihn hervor, der Körper wird sagen, mojo, is halt nix da.
00:07:22: Nein, es blug genug und baut sich das selber wieder auf.
00:07:26: Das heißt, Blutzuckerspiegel schwanken ganz gewaltig und intrende Welten.
00:07:30: Um die Fünfzehn Prozent ist völlig normal.
00:07:32: Das heißt im Zweifelsfall wieder Holtwirk messen.
00:07:35: was kann noch beeinflussen?
00:07:37: Natürlich der Zeitpunkt der Blutabnahme wenn der Patient sehr lange nüchtern ist und Stress erhöht zum Beispiel den Blutzucherspiegeln.
00:07:44: das ist ganz wichtig.
00:07:46: Braucht man ja!
00:07:47: Sonst würden wir dem Sebelzahnzieger nicht davonlaufen können.
00:07:50: Wieder
00:07:50: mal dem Seblzahnsieger zum Opfer fallen genau
00:07:52: richtig Diese Personen, wo der Blutzucker nicht gestiegen ist, die waren wahrscheinlich dann irgendwann zu langsam.
00:07:59: Oder was kann noch passieren bei einer Akutphase-Reaktion?
00:08:03: Das heißt wenn der Patient Fieber hat und nicht nur Stress hat sondern auch sozusagen irgendeine Entzündung hat steigt ebenfalls der Bluzucker.
00:08:11: das heißt da sollte man berücksichtigen Auch bei einer akuten Erkrankung ist der Bluzzucker nicht repräsentativer, das kann er auch falsch hoch sein.
00:08:19: Auch bei Quartisolwirkung, als wenn jemand Quartisol bekommt dann hat er einen erhöhten Blutzucker.
00:08:24: aber das ist ja durchaus etwas was man behandeln sollte und muss.
00:08:28: Vorsicht bei akut Phasereaktionen kann den Blutzuckern verändern.
00:08:33: Das was man noch messen kann ist der Langzeitzucker.
00:08:36: Genau
00:08:37: und jetzt wird es interessant.
00:08:38: Jetzt wird es interessant, weil da sind wir unterschiedlicher Auffassungen.
00:08:42: Ja, unterschiedlich bzw.
00:08:44: wenn ich jetzt mal meine Überlegungen dazu sagen kann.
00:08:47: Es würde mich schon interessieren, wie du zuerst einmal sagst, wie wird der HB I C gemessen?
00:08:52: Das ist ja sozusagen die Glykulierung am Hemophobien auf den roten Blutkörperchen, die eigentlich so einen Durchschnittswert über acht bis zwölf Wochen beschreibt.
00:09:02: Das ist richtig!
00:09:03: Wir messen sozusagen, wenn der Blutzucker dauerhaft erhöht Dann bindet sich die Glocose an den roten Blutfarbstoff, und zwar einen bestimmten Punkt.
00:09:14: Nämlich an das HB A-I, dass es eine Unterkette vom roten blutfarbstoff vom Hemoglobin gehen.
00:09:20: Und dort an einer bestimmte Stelle,
00:09:21: d.h.,
00:09:21: wir haben uns nach twenty-fünf Jahren Labormedizin endlich darauf geeinigt was für eigentlich beim HBNC messen?
00:09:26: Das war nicht ganz selbstverständlich.
00:09:28: Ja,
00:09:29: sie haben ja Fortschritt.
00:09:30: Immerhin!
00:09:31: Die Tests sind mittlerweile hervorragend.
00:09:33: Das muss man sagen, es gibt unterschiedliche Methoden die manchmal nicht ganz vergleichbar sind.
00:09:37: Man kann das immunologisch messen und mit Elektroferese messen.
00:09:42: Sie sind in sich sehr gut aber vom Test zu Test kann das doch um Null, fünf Prozent schwanken.
00:09:48: Und das ist doch etwas was man berücksichtigen sollte.
00:09:53: Aber wenn man beim selben Labor bleibt dann sollte man dem Labor oder der Methode zumindest treu bleiben.
00:09:58: Dann sind die Werte sehr gut vergleichba.
00:10:01: Das gibt aber immer noch den Durchschnittswert an, das heißt da muss der Blutzucker über längere Zeit schon ganz ordentlich gestiegen sein.
00:10:07: Man sagt so ab.
00:10:08: Hundert-Achzig bindet sich der Bluzucker an als Hemoglobin,
00:10:11: d.h.,
00:10:12: es muss ein deutlich erhöhter Durchschnitzblutzucker sein.
00:10:15: Aber
00:10:15: dann haben wir ja schon den ersten Pit voll oder?
00:10:17: Natürlich!
00:10:18: Weil
00:10:18: wenn man jetzt zum Beispiel einen Menschen haben, der einen Diabetes hat und da irgendwie nicht so optimal eingestellt ist.
00:10:25: Und immer wieder in der Nacht, wenn man sich eine nächtliche Hypoclückämie mit was er nicht fünftig-sechzig runterfallt und unter Tages oder zweihundertfuchzig, dann ist der Durchschnitt eigentlich okay.
00:10:35: Der HBNC könnte eigentlich gar nicht so schlecht dargestellt werden, obwohl die Schwankungen ja doch ein bisschen gravierend sind.
00:10:43: Das ist richtig!
00:10:43: D.h.,
00:10:44: das HB NC ist wenig sensitiv für plötzliche Blutzuckerschwankungen.
00:10:50: Die kann ich entweder mit der spontanen Glucose-Messung aus der Fingerbeere messen oder heute gibt es auch Glucosesensoren, gerade bei Diabetikern die kontinuierlich den Blutzuckermessen.
00:11:00: Die wirken fantastisch!
00:11:01: Sie sind ein bisschen weniger genau.
00:11:03: aber es ist sicher wahrscheinlich die Zukunft der Diabetestherapie dass sich permanent dem Blutzucker mäßt.
00:11:10: Ja
00:11:10: weil ja der HBNC wie könnte man sagen eigentlich fast blind für sozusagen postbrandiale Glucose-Spitzen oder einfach so akute Schwankungen.
00:11:20: Und das ist ja, glaube ich auch etwas was ein wichtiger Punkt ist wenn wir über den Beginn von Zuckererkrankungen oder Diabetes sprechen weil er da habe jetzt deswegen nicht unbedingt geeignet ist für Screening bei jungen Leuten oder im frühen Stadium Weil man kann ja schon sagen dass der Diabetes wenn man es jetzt irgendwie auf frech ausdrückt, eine Kinderkrankheit ist.
00:11:42: Weil ja die Grundlagen für die Entstehung des Diabetes, das heißt sprich die dauernde Glokoseüberladung und die Grundlage für die Elendsollinresistenz ja schon in der Kindheit gebildet werden durch das schlechte Essen.
00:11:54: Und darauf der sich ein Diabetes schon etwas früher doch immer wiederkehrende Glokosespitzen zeigt, die aber halt jetzt durchs Habian-Szenen nicht so... gut abgebildet werden können.
00:12:04: Spannenderweise, nur wenn ich das kurz sagen darf habe ich ja doch gesehen dass die die Organisation mit dem schönen Kürzel USPSTÖV, the United States Preventive Screening Task Force oder wie sie heißt sagt ja dass man ab fünfunddreißig bis siebzig die Leute screenen sollte wenn ein Risikofaktor da ist.
00:12:24: und interessanterweise sagt aber die ADA die American Diabetes Association sagte dass ab fünfund dreißig jeder gescreened werden soll mit HWNC auf einem Zucker.
00:12:32: Aber ich denke mir dadurch, dass der Diabetes eigentlich eine Systemerkrankung ist.
00:12:40: Ein Teil von einer Systemerkrankung wo ja ganz viele Dinge zuerst entstehen oder kaputt gehen müssen das dann überhaupt sich der Zucker entwickelt hat angefangen von Enttotelstörungen über Adipositas Zu Beginn.
00:12:51: natürlich haben wir die Hyperinselonemie da könnte man vielleicht den noch ein bisschen fragen.
00:12:54: Also es ist schon eine total interessante Sache weil das halt sehr spät alles erst wahrgenommen wird obwohl Wurzeln viel früher, wo geschlagen werden dafür?
00:13:04: Da gebe ich dir Recht.
00:13:05: Aber da ist immer die Frage, welche Interessen nach welchen Gruppen die merken.
00:13:11: Der I-Betes, also so wie die österreichische Diabetesgesellschaft, ist eine medizinische Fachgesellschaft hier natürlich ein Interesse daran möglichst früh Erkrankungen zu verhindern auch Diabetes zu verhinden.
00:13:22: und der Diagnose des Breitdiabetes wissen wir sein großes Thema weil man damit verhindert kann das Leute ihre Zuckerkrankheit bekommen und wenn man damit junge behandelt kann man wahrscheinlich die hellste Diabetesfälle im Zwanzigjahrrechts verzögern, damit auch die Erkrankungen, die mit Diabetes assoziiert sind, verzögern.
00:13:40: Aber da ist halt auch der Punkt.
00:13:41: Wenn man sagt, das bin ich ja voll dafür und wenn wir dann aber jetzt Leute mit Ende zwanzig anfangen dreißig?
00:13:47: Und dann findet man sie mit einem, keine Ahnung, Hb I C von fünf Komma Sieben, Fünf Komma Acht.
00:13:53: Na ja, dann sehen Sie eigentlich schon den Breitdiabetes drinnen.
00:13:55: oder mit einem Nüchtern Zucker von kontinuierlich um die hundertzehn, hundertzwölf, hundert acht
00:14:00: usw.,
00:14:01: dann sind wir schon ein bisschen fortgeschritten.
00:14:03: Mich würde sich fast interessieren davor sogar, wenn ich einen jugendlichen achtzehnjährigen habe der hat jetzt noch vier Komma zwei HBNC aber er hat trotzdem schon die Grundlagen angelegt dass er dann irgendwann einmal ein Diabetes entwickelt wäre es halt interessant zu sehen was gibt's da für Möglichkeiten?
00:14:19: macht das Sinn zum Beispiel das Insulin zu messen oder nicht ob man eine frühere Hyperinsulinomie Darauf kommt oder?
00:14:25: Wie denkst du das.
00:14:26: Wir können immer das Insulin messen, wir können auch das Insulin in Relation zur Glocose messen.
00:14:31: Das ist der sogenannte Homaindex ein toller Marker für Insulinresistenz wo man sagt okay der Patient reagiert nicht angemessen auf das Insolin.
00:14:41: unser großes Problem ist beim Blutzuckerspiegel und beim Insulin dass schwankt und das Insolinschwankt noch mehr als der Blutzucker Spiegel.
00:14:49: es wird Tageszeitmäßig unterschiedlich ausgeschüttet, es hängt davon ab wie lang der Patient nüchtern ist und und.
00:14:56: Und diese Dinge sind etwas die wir uns schon bei der normalen Blutzuckerspiegel-Messung massive Probleme machen dass die Patienten einfach nicht nüchtern oder der Straßenbahn nachgelaufen sind.
00:15:07: schon hat er höhere Blutzuckerspiegel.
00:15:10: wenn ich dann noch das Insulin dazu gebe habe ich wahrscheinlich einen Aspekt mehr.
00:15:14: aber ich gebe dir recht für das Verdachtscreening wäre das interessant.
00:15:19: nur muss ich dann auch damit rechnen, dass ich bei sehr vielen Patienten in einem aufwändigen Volumen untersuche und den Diabetes wieder ausschließe.
00:15:26: Weil das halt nur eine Eintagsfliege war oder ein krippaler Infekt, den er heute zufällig erwischt hat.
00:15:32: Dann könnten wir vielleicht jetzt den Appell an die Industrie heute aussprechen und sagen sie sollen neben dem CGMs auch CIMS entwickeln mit Continuous Insulin Monitoring wo Sie einen dauerhafter erhöhten Insulinspiel schon früher feststellen könnten!
00:15:49: Wer spannend, wird technisch nicht gehen.
00:15:51: Wahrscheinlich
00:15:52: nicht möglich sein aber...
00:15:54: Und das ist das große Problem dabei.
00:15:57: natürlich ich gebe dir recht wünschenswert wäre es auch dass Insulin sozusagen auch bei achtzehnjährigen zu bestimmen.
00:16:03: Wünschens wert wäre es Auch.
00:16:05: Aber da fehlen uns ehrlich gesagt immer die prospjektiven Daten.
00:16:09: Das wissen wir nicht.
00:16:11: dass wir sozusagen auch sagen okay Ich habe bestimmte Blutzuckerbereiche, die noch im Normalbereich sind.
00:16:17: Noch unter hundert spricht man von einem normalen Blutzugger aber ein erhöhtes Risiko haben einen Diabetes zu entwickeln.
00:16:25: und da muss man ehrlich sagen das wissen wir nicht und diese Daten haben wir noch nicht.
00:16:30: dem großen Stil dass wird auch zielgerichtet nicht allzu viele erwischen die sozusagen zufällig eine Tagesschwankung hatten.
00:16:38: Du
00:16:39: unterstützt das schon auch, dass jetzt sozusagen da habe ich ins C nicht mehr allein Herrscher über das Zugereich ist.
00:16:47: Sondern dass man viele verschiedene Dinge jetzt schon vorziehen könnte.
00:16:51: und da hab' ich jetzt trotzdem noch eine Frage.
00:16:54: Wir haben ja auch einmal geredet wegen dem... drei oder vier Fortbildungen auf Vorträgen gehört, wo Leute sagen OGTD unbedingt und das ist so super.
00:17:04: Und die anderen sagen bitte machen Sie denn nicht weiter?
00:17:07: Ist viel zu fehleranfällig, wenn man dann wieder dort steht und sagt...
00:17:11: Ganz kurz zum OGTT.
00:17:13: Kurz wie spielt sich das ab?
00:17:14: Also nur kurz die Wiederholung der Leitlinien.
00:17:17: Das ist jetzt nichts Aufwendiges.
00:17:18: Man sollte sich drei Tage eher Kohlehydrat reicher lernen.
00:17:21: Sollte zwölf Stunden Nahrungsquerenz machen, nicht viel mehr uns dann in der Früh Blutabnehmen.
00:17:28: Man bekommt eine Nüchterblutabnahme und sollte immer aus der Wehne erfolgen, dann erhält man seventy-fünf Gramm Glucose, die man innerhalb von zwei Minuten trinken muss – das ist das nächste Problem gerade bei Schwangeren.
00:17:41: Da fallen nach drei Minuten meistens diese seventy-five Gramm Glocose auf den Fußboden aus dem Patienten wieder heraus was ich verstehen kann.
00:17:49: wenn ich schwanger bin und zwölf Stunden nüchtern
00:17:52: Dann holen wir ihn nicht rein.
00:17:53: Mal lauern wir das Zuckerwasser rein, dann geht's mal in den Mittelsuppe und dann wird nach einer Stunde, nach zwei Stunden noch einmal das Blut abgenommen.
00:18:03: Der Einstundenwert ist ein bisschen umstritten.
00:18:06: der dürfte auch einen sehr guten Marker haben für den Prediabetes aber er ist noch nicht in den Leitlinien drinnen.
00:18:12: Und in der Zeit da muss der Patient still sitzen Er darf sich nicht aufregen, er sollte keinen krippalen Infekt haben.
00:18:18: Das heißt, de facto in der Praxis müssen wir sagen die Theorie ist toll.
00:18:24: Trotzdem habe ich derartige Schwankungen in der praxis das vierzig prozent der Glukosidolleranz des Zwemmers sich wiederholt plötzlich andere Ergebnisse geben.
00:18:33: Das heißt es ein sehr aufwendiger Test für den Patienten fürs Labor auch wenn man doch drei Stunden beschäftigt ist dass etwas was in der Kassenmedizin schwer zu händeln isst.
00:18:45: Den Geld dafür sind insgesamt acht Euro inklusive Zucker.
00:18:49: Also der kriegt ein Frühstück um acht Euro plus die Blutzucker-Messungen.
00:18:54: Und man hat die Schwankungen, wenn der Patient dazwischen eine Rauchen geht dann ist er mit der Blutzuckertest wahrscheinlich nur mehr eingeschränkt repräsentativ und er kann falsch positiv sein.
00:19:04: Nachdem bei uns Achtundneinzig Prozent der OGDT S-Fallschwangere gemacht wird das Gott sei Dank mit dem Rauchen in der Seltenes.
00:19:11: Weniger ein Thema aber einer Schwangeren ja sowieso schon schlecht ist die noch zu zwölf Stunden nüchtern die neben sich das erste Kind hat, dass sie mit einem Hipgläschen füttern muss und den permanenten Stress das Kind bespaßen zu müssen.
00:19:26: Und dann auf nüchterne Magen lauwarmes Wasser innerhalb von zwei Minuten einwerfen soll.
00:19:31: Dann fühlt es sich unter gut?
00:19:33: Dann ist das doch etwas was dem Patienten belastet.
00:19:37: Es ist natürlich ein fantastisches Instrumentarium, das auch von allen Leitlinien empfohlen wird aber ich muss mir bewusst sein, dass er relativ häufig schwankt einfach aus biologischen Gründen.
00:19:49: Da gibt es ja auch, und das würde mich interessieren wie wir da noch darüber reden können die von dir genannten Einflussfaktoren auf den OGTT gibt's ja aber auch auf den HBNC bei Erkrankungen dass ja Menschen die zum Beispiel eine Eisenmangel-Anämie haben oft falsch hohe HB NC Werte haben oder Leute die auch eine chronische Niernerkrankung haben.
00:20:08: Die Interpretation des HBNS C ist ja auch ein bisschen schwieriger.
00:20:10: Das sollte man berücksichtigen auch wenn das gerne dann die fallen gelassen wird.
00:20:15: Der HBNC schwankt natürlich auch, wenn die Eretrozyten etwas länger leben als normal.
00:20:21: Klassischerweise spricht man von hundert-achtzig Tagen plus oder minus.
00:20:24: deswegen ist der HB NC sozusagen macht ja noch alle drei Monate einen Sinn.
00:20:28: und wenn sie es länger leben weil ich einfach weniger nachbilde und wenig alte Eretrozytter habe Dann steigt der Habe ins Zee.
00:20:37: Wenn ich umgekehrt Patienten habe, wo die Blutkörperchen rasch zerfallen, sprich ich hab eine hemolytische Anämie oder einen Blutverlust oder ich habe zum Beispiel was relativ häufiges Patienten haben eine Hemoglobinopathie das heißt irgendeine Mutation, die völlig harmlos ist, die haben eine leichte Anämien und die Erdorzelten halten nicht so lang.
00:20:58: Es gibt auch Kugelzellanämien in Norden.
00:21:00: im Süden haben wir eher die Talasemien Und damit ist der HBNC dann oft falsch niedrig.
00:21:06: Das sehen wir oft bei Patienten, die eine Sichelzellanämie, eine Heterozykothe von der Sichlzell-Anämie haben, den es an sich sehr gut geht und auch nicht behandelt werden müssen.
00:21:16: Nur die haben dann HB&C Werte, die unglaubwürdig niedrig sind, weil sozusagen einfach die Erythrocyten so kurz leben, dass immer wieder Frische kommen und damit ist das auch nicht repräsentativ.
00:21:28: Die ja dann einfach, so zu sagen, weil so viele Rettikolozyten da sind?
00:21:32: besetzt das HWA-NC.
00:21:34: Richtig, also das ist etwas was man berücksichtigen muss.
00:21:36: deswegen gibt es auch die Empfehlung in der Schwangerschaft das HWN C jetzt nicht zur Diagnose vom Schwangerschaftdiabetes zu machen.
00:21:44: erstens ist das etwas was prima in der schwangerschaft entsteht sehr kurzfristig ist und wahrscheinlich noch kein HW NC macht und zweitens halten die Erythrozyten nicht so lange damit weniger repräsentativ.
00:21:56: aber es ist ein toller Marker muss man sagen.
00:21:59: Und in Wirklichkeit muss man sagen, Diabetes ist ein Mosaikspiel aus mehreren Bausteinen die immer zusammensetzen müssen.
00:22:07: Und es ist ein Aspekt einer Multisystemerkrankung vom metabolicen Symptom.
00:22:11: weil wenn wir vor allem von dem Zweier also Diabetes Typ II sprechen Diabetes Type I ist natürlich eine isolierte Entität.
00:22:19: Von wegen Marc, jetzt muss ich dir noch ein bisschen challenging lieber Georg.
00:22:22: Zwei Dinge sind mir untergekommen als mögliche Alternativen und das war also nicht wie das Flaborbestimmungstechnisch ist.
00:22:29: und zwar ist das eine, ist das Fructosamin und das andere wäre das habe überhaupt nicht gehört dass es überhaupt geht, ist ein glückliertes Albumin.
00:22:37: Das ist das gleiche Gott sei Dank.
00:22:39: Oh
00:22:39: na schau!
00:22:40: Das Fructo Salmin ist der alte Name für das glückierte Albuminn.
00:22:44: Also so wie beim HBNC bindet sich ein erhöhter Blutzucker auch an das Album, an das Haupt-Eiweiß im Blut.
00:22:51: Das hat eine relativ kürzere Halbwertzeit von drei Wochen.
00:22:55: Man kann es auch bestimmen und wir müssen es auch manchmal bestimmen.
00:22:59: Und zwar dann wenn ich kein HB N C bestimmen kann weil der Patient keine HB A eins zufällig hat.
00:23:04: Das passiert uns einmal im Monat, dass der Patient beim besten Willen keinen HB a eins hat und da kann ich kein hb n c bestimmen weil er eine Mutation hat.
00:23:15: Und das ist genauso, wie soll ich sagen, klar eingeteilt bzw.
00:23:19: da kann man dann auch die Aussagen ableiten im Sinne von einer Verlaufskontrolle bei einem Diabetes.
00:23:24: könnte man das theoretisch heranziehen?
00:23:26: Das kann man heran ziehen!
00:23:27: Es ist wahnsinnig unbeliebt weil alle Leitlinien sich auf das HBNC versteifen und niemand das Fruktosamin betrachtet als ganz grobe Umrechnung die wahnsinnigen Schwer herauszufinden ist.
00:23:40: Ich habe zwei Stunden in Datenbanken geschaut ob das irgendjemand bereits versucht hat zu vergleichen.
00:23:47: Wenn man Fructosamin durch vierzig dividiert, kommt man auf die Prozentwerte des HBNC.
00:23:54: Das ist eine grobe Nährungsformel.
00:23:56: Vorsicht, Meinung ist nicht in den Leitlinien.
00:23:58: In den Leidlinien gibt es keine Vergleichswerte zwischen Fructo-Samen und HBnc.
00:24:03: Man muss die kürzere Halbzeit berücksichtigen.
00:24:06: Und Fructosamin hat genau dieselben Probleme wie HB&C nur anders.
00:24:14: Es gibt zwar keine Mutationen, aber wenn der Patient eine Entzündung hat, hat er niedrige Albuminspiegel.
00:24:19: Damit ist es auch nicht ganz ... Leberkrankungen?
00:24:21: Leberkrankungen hat ein Problem bei Niernerkrankung, wenn er viel Albumin verliert.
00:24:27: Das heißt ich habe genau die gleichen Limitationen nur anders.
00:24:32: Zu jedem Labor-Test sollte man wissen was er kann und auch was er nicht kann und welche
00:24:37: Fehler es gibt.
00:24:38: Ja, das war einer unserer ersten Folgen wo wir gesprochen haben.
00:24:40: Jede Laborbestimmung, die ich mache muss ich wissen.
00:24:43: Was mache ich damit und was sind die Limitierungen?
00:24:46: Ja das ist ein bisschen so wie meine Frau behauptet der perfekte Ehemann raucht nicht, trinkt nicht und existiert nicht.
00:24:54: Das ist bitte von meiner Frau nicht von mir.
00:24:56: Und genauso gibt es auch nicht den perfekten Laborwert.
00:24:59: Sondern es ist alles immer im Kontext zu sehr
00:25:02: Und man sollte immer den Patienten behandeln und nicht den ganzen Menschen.
00:25:06: Ja...das
00:25:07: ist etwas was ganz wichtig
00:25:08: ist.
00:25:09: Hast du noch etwas hinzuzufügen?
00:25:11: Nein, also wie gesagt ich sehe schon... Ein Interesse, weil dadurch das uns als Allgemein- und Familienmediziner auch die Prävention und die Früherkennung der Screening sehr am Herzen liegt.
00:25:24: Sehr wichtig ist einfach nicht nur um den Menschenwildern sondern auch des Systemswilders
00:25:29: etc.,
00:25:30: es ist natürlich alles wo man irgendwie so früher schon die Haken hineinhauen könnte in der Erkennnung von den Stoffwechselstörungen eben in Richtung Hyperinsulinübismus über Glühcamy in der Jugendzeit da irgendwie ... Diagnostisch was zu machen wäre natürlich total spannend.
00:25:46: Aber sicher glaube ich auch und ich empfehle das mittlerweile, obwohl bitte das ist auch jetzt meine eigene Meinung keine kleinen Leitlinien.
00:25:52: trotzdem bei manchen Menschen wo es nicht ganz klar ist die jung sind dass ich sage na ja probieren sie einmal so ein CGM also ein Continuous Glucose Monitoring einmal für zwei Wochen aus.
00:26:02: Ich habe das selber auch einmal ausprobiert aber da hat mir keinem für Diabetes zertifizierten Produkt und das war durchaus wirklich spannend.
00:26:09: Wenn man dann mal schaut mit der App, wenn man was ist und trinkt, wo wir rechnen.
00:26:13: Naja, sowas!
00:26:13: Jetzt müsste es total in die Höhe gehen aber dann ist das nicht.
00:26:15: Und bei anderen Dingen, wo man nicht damit rechnet, hüpft der Zucker in den Höhen... Also es ist wirklich auch eine interessante Sache um sich selber einmal kennenzulernen, den eigenen Stoff wechseln.
00:26:25: Ich halte das für eine fantastische Entwicklung, dass ich kontinuierlich meine Blutzuckermesse, weil man damit auch seine Ernährung ein bisschen anschauen kann.
00:26:32: wie reagiert man auf Sachertorte oder wie reagieren wir auf bestimmte Nahrungsmittel?
00:26:37: Ich gebe dir völlig recht, dass diese kontinuierliche Blutzuckermessung wahrscheinlich so die nächste Revolution da sein wird auch in der Früherkennung.
00:26:45: Dass man vielleicht einmal sagt, pass auf du kriegst das jetzt eine Woche bei Verdachtsfällen.
00:26:50: Es scheitert ein bisschen an einer praktischen Durchführung.
00:26:53: Das ist ja auch unsere Take-home Message.
00:26:55: es gibt keinen perfekten Wert für Diabetes.
00:26:59: Es gibt viele verschiedene Werte, die Vor und Nachteile haben.
00:27:02: Blutzucker kann schwanken.
00:27:05: kontrollieren.
00:27:07: Es gibt ein paar Einflussfaktoren, der OGTT ist leider fehleranfällig.
00:27:13: das liegt einfach an der Komplexität einer Messung und einem Aufwand einer Messungen.
00:27:19: Je mehr aufwand man hat desto mehr kann natürlich schief gehen.
00:27:22: aber auch Habe ins Zee ist nicht in Stein gemeißelt und es misst nur den Durchschnittswert und sollte auch mit einem gewissen Augenmaß sehen.
00:27:29: Das heißt Habeins Zees sind relativ später Marker für erhöhte Blutzuckerspiegel
00:27:35: Alleinherrscher im Zuckerreich, sondern irgendwie eher der beleiden willige Bürgermeister, der doch ein bisschen manchmal anfällig ist auf was anderes.
00:27:42: Das gilt natürlich nicht für das Therapiemonitoring, dass es nach wie vor im HBNC vorausgesetzt ist und es bestimmen war.
00:27:50: Auch das ist nicht immer.
00:27:51: Das kann man sehr selten, aber doch etwas, was man auch berücksichtigen muss.
00:27:56: Und die beste Form des Königs ist immer genugend Bewegung, Sport, Aktivierung, Hauptsache pflanziger Nährung... guter Schlaf, wenig Stress.
00:28:06: Das wissen wir schon
00:28:07: alle.".
00:28:09: Und man muss auch dazu sagen es gibt natürlich Leute die haben ein bisschen ein genetisches Risiko.
00:28:14: wenn die Eltern blutzuckerkrank sind steigt doch bei der jeweiligen Person das Risiko zuckerkranke zu werden und die wären Risikopatienten wo sich wahrscheinlich auszahlen würde auch diese kontinuierliche Plakose Messung ab und zu machen oder aufwendigere Tests.
00:28:30: also ist auch die Familie spielt ein bisschen eine Rolle.
00:28:34: Genau, weil das muss man schon sagen wir haben uns jetzt hauptsächlich in den Gefilden des Diabetes Typ II aufgehalten, weil natürlich der Typ I Diabetes als genetische Erkrankung noch einmal irgendwie ein ganz eigenes Thema wäre und da ist glaube ich eh alles klar vorgegeben.
00:28:51: Aber auch
00:28:52: Typ II Diabetes hat eine genetischen Komponente die wir ehrlich gesagt noch nicht kennen Das demso ist, aber
00:29:02: das epigenetische Zutun ist ein anderes.
00:29:05: Du spielst auf meine Sacherdorte an?
00:29:08: Ich weiß du hast sie gern und ich weiß nicht was das für einen Getränk da dröben ist.
00:29:11: Aber ja leider
00:29:13: würde es getränke reden weil lieber nicht.
00:29:15: das ist ungesund.
00:29:17: dass verschweigen wir hier von.
00:29:19: bleiben lieber bei bei dem wie sein sollte.
00:29:24: Das wäre es wieder für heute.
00:29:25: Und zum Abschluss noch eine Bitte, wenn euch der Podcast gefällt, freue ich mich, wenn ihr uns folgt und über eine positive Bewertung auf einer Podcast-Plattform eurer Wahl.
00:29:32: damit hält er uns auch die Sichtbarkeit des Podcasts zu verbessern.
00:29:36: Wenn euch der podcast nicht gefallen hat bitte empfehlen einfach jemanden den ihr nicht mögt.
00:29:40: Auch damit ist uns geholfen!
00:29:42: Und wir der Bohrmediziner wissen natürlich nicht alles Im Gegensatz zu den allgemeinen Medizinern, die alle wissen Gegensatz zu uns Labor-Medizinern, wir wissen natürlich alles besser.
00:29:53: Wir freuen uns natürlich auch über Korrekturen, Verbesserungsvorschläge und bitte per E-Mail an fortbildungetlabors.at.
00:30:00: Und wir freuen uns auch über Themenvorschlag zum Thema Labormedizin und Landarzt.
00:30:05: Und wir sind immer bemüht euch den aktuellen Stand der Wissenschaft beizubringen und versuchen auch Fakten von Meinungen zu trennen.
00:30:12: aber natürlich muss man sagen medizinische Wissenschaft beruht immer auf Versuch und Irrtum Und es kann durchaus sein, dass wir euch in einem Jahr etwas ganz anderes erzählen aufgrund der technischen Entwicklungen.
00:30:23: Wir haben heute den Mai-Karriere-Jahr-Aufgaben von May-Kartner und wir haben auch mit unseren Anwälten gesprochen.
00:30:30: Bitte beachtet!
00:30:31: Dieser Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal – das müssen wir sagen.
00:30:37: Wir freuen uns natürlich über jeden Hörer und jede Hörerin, die sich dafür interessiert.
00:30:41: Aber bedenkt bitte, wir Labormediziner haben eine sehr einfache Sicht auf die Welt.
00:30:45: Unsere Patienten haben auch noch ein Sechzehn Millimeter Durchmesser und einen Podcast kann natürlich kein Gespräch mit eurer Hausärztin im Haushalt ersetzen.
00:30:54: Der kennt euch schließlich als ganzen Menschen das im Idealfall schon seit Jahren nicht nur aufgrund eines Laborwärts.
00:31:00: Das war's schon wieder und danke auf Wiederhören!
00:31:04: Danke auch an Lukas Schweitzer für die Musik und fürs Schneiden.
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